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Der Toywar - was
bisher geschah
1994 wird die Künstlergruppe etoy.com
gegründet, und ging ein Jahr später online. Zwei Jahre
später erfolgte die Gründung von eToys und ihrer
Website etoys.com, wo man Spielzeuge via Web bestellen
kann.
Einige Jahr später geschah es, dass ein Opa und sein
Enkel im Web surfen gingen und Spielzeuge online
einkaufen wollten. Leider vertippte sich dabei der
Enkel, und er landete nicht wie gewünscht auf etoys.com,
sondern auf etoy.com. Der Opa war daraufhin sehr
verärgert, besonder missfielen ihm auf dieser Seite
Wörter wie 'fucking'. Er beschwerte sich darauf mit
einem entzürnten Brief bei eToys. Dieses Schreiben soll
angeblich der Grund dafür gewesen sein, dass die
Spielzeugfirma die Künstlergruppe ultimativ
aufforderte, ihre Site auf etoy.com zu entfernen. |
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etoy ging nicht darauf ein, selbst nicht, als ihnen von
eToys
$ 530'000 für die Domain geboten wurde. eToys ging daraufhin
vor Gericht, und, das Unglaubliche wurde war, erhielt sogar
Recht. Ein Kalifornisches Gericht beschloss mit einer
einstweiligen Verfügung, dass etoy für jeden Tag, welche die
Site etoy.com weiterhin online sei, eine Strafe von $10'000 zu
zahlen hätten. etoy nahm die Site sofort vom Netz.
Dieses "David gegen Goliath"-Spiel (eToys
Börsenwerrt beträgt über 5 Milliarden) hatte damit aber erst
begonnen. Im Internet hat sich eine breite Schar hinter etoy
gestellt, und versucht alles, damit etoy wieder zu ihrer
Domain kommen. Ende 1999 verkündet eToys, sie würden den
Fall gerichtlich nicht weiterziehen. Gemäss
etoy-Anwälten seien daran aber inakzeptable Bedingungen
geknüpft. Der Krieg geht weiter.
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